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Gemeinsam entspannt unterwegs

Der Begriff Social Walk beschreibt begleitete Spaziergänge, bei denen Hunde in einer ruhigen und überschaubaren Umgebung Erfahrungen in Anwesenheit anderer Hunde sammeln können. Ziel ist es, gemeinsames Unterwegssein ohne direkten Kontakt zu ermöglichen und Situationen gelassen wahrzunehmen.

Dabei steht nicht die direkte Begegnung im Vordergrund, sondern das ruhige Nebeneinander. Hunde erhalten die Möglichkeit, soziale Reize wahrzunehmen, ohne in Interaktion gehen zu müssen oder unter Druck zu geraten.


Rahmen und Grundgedanken

Social Walks sind durch klare Strukturen gekennzeichnet, die Sicherheit und Orientierung bieten. Dazu gehören unter anderem:

  • gegenseitige Rücksichtnahme
  • Leinenführung der Hunde
  • direkter Hundekontakt nur nach vorheriger Absprache

Diese Rahmenbedingungen schaffen einen verlässlichen äußeren Rahmen, in dem Hunde lernen können, sich in Anwesenheit anderer Hunde zu entspannen.


Erfahrungen zeigen, dass Social Walks:

  • zur Gelassenheit in Anwesenheit anderer Hunde beitragen können
  • Selbstvertrauen und Sicherheit fördern
  • die Wahrnehmung eigener Grenzen unterstützen
  • einen strukturierten Rahmen für gemeinsame Bewegung bieten

Dabei steht immer das individuelle Tempo des Hundes im Vordergrund.


Social Walks finden üblicherweise in kleinen Gruppen und in wechselnden Umgebungen statt, beispielsweise in städtischen oder naturnahen Bereichen.
Zu Beginn werden grundlegende Regeln und der Ablauf erläutert, anschließend erfolgt ein gemeinsamer Spaziergang mit ausreichend Abstand zwischen den Mensch-Hund-Teams

 

Ein gelassener Hund profitiert von klaren Strukturen, Ruhe und verlässlichen Rahmenbedingungen. Social Walks können eine Möglichkeit sein, solche Erfahrungen zu sammeln und das gemeinsame Unterwegssein entspannt zu gestalten.

 

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Traile mit deinem Hund durch Wald und Wiese, über Straßen oder durch Gebäude / fördere Vertrauen und Teamwork zwischen dir und deinem Hund

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Mantrailing

Spurensuche mit Hund – eine besondere Form der Nasenarbeit

Mantrailing beschreibt eine Form der Nasenarbeit, bei der Hunde mithilfe ihres ausgeprägten Geruchssinns der individuellen Spur eines Menschen folgen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht Geschwindigkeit oder Leistung, sondern die konzentrierte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund.

Diese Art der Beschäftigung wird häufig als besonders verbindend erlebt, da sie Vertrauen, Orientierung und Teamarbeit auf feine Weise miteinander verbindet.


Was versteht man unter Mantrailing?

Beim Mantrailing orientiert sich der Hund an dem individuellen Geruch einer bestimmten Person.
Diese Geruchsspur kann sich über unterschiedliche Untergründe und Umgebungen erstrecken – etwa durch Waldgebiete, über befestigte Wege oder durch belebtere Bereiche.

Der Hund arbeitet dabei selbstständig mit seiner Nase, während der Mensch aufmerksam begleitet und beobachtet.


Für welche Hunde ist Mantrailing geeignet?

Mantrailing kann grundsätzlich von Hunden unterschiedlicher Altersstufen und Rassen ausgeübt werden.
Die Arbeit mit der Nase wird oft als ausgleichend erlebt und kann dazu beitragen, Konzentration und Selbstvertrauen zu fördern – insbesondere bei sensiblen oder unsicheren Hunden.

Dabei steht immer das individuelle Tempo des Hundes im Vordergrund.


Beobachtungen aus der Praxis zeigen, dass Mantrailing:

  • die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund stärken kann
  • eine sinnvolle geistige Beschäftigung darstellt
  • die Eigenständigkeit und Fokussierung des Hundes unterstützt
  • als ruhige, strukturierte Form der Auslastung erlebt wird

Der Weg ist dabei ebenso wichtig wie das Ziel.


Ablauf 

Beim Mantrailing wird der Hund zunächst mit dem Geruch einer Person vertraut gemacht. Anschließend folgt er dieser Spur in seinem eigenen Tempo.
Zu Beginn werden meist kurze und überschaubare Strecken gewählt, um Orientierung und Sicherheit zu ermöglichen. Mit zunehmender Erfahrung können die Spuren abwechslungsreicher werden.


Mantrailing verbindet Wahrnehmung, Konzentration und Beziehung auf besondere Weise.
Es bietet Hunden die Möglichkeit, ihre natürlichen Fähigkeiten einzusetzen, und Menschen einen vertieften Blick auf die feine Kommunikation ihres Hundes zu gewinnen.

Vergangenes

Cita e.V. Sommerfest mediterraner Hunde

Gelsenkirchen
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Mit Wau und Herz beim Sommerfest der Cita e.V.

Rückblick

Im September 2024 durfte ich beim Sommerfest der Cita e.V. in Gelsenkirchen als Gastrednerin einen Beitrag zu einem Thema leisten, das mir besonders am Herzen liegt:
der gelingenden Mensch-Hund-Zusammenführung mit Herz und Verstand.

Im Rahmen des Sommerfestes entstand ein offener Austausch rund um Fragen, die viele Menschen im Zusammenhang mit Tierschutzhunden beschäftigen – unabhängig davon, ob bereits Hundeerfahrung besteht oder der Alltag mit Hund noch neu ist.

Im Mittelpunkt standen unter anderem folgende Aspekte:

  • Orientierung bei der Auswahl eines seriösen Vermittlungsvereins
  • Merkmale verantwortungsvoller Tierschutzarbeit und fachlich begleiteter Pflegestellen
  • wichtige Grundlagen für die ersten Wochen im neuen Zuhause
  • das Zusammenleben von Kindern und Hunden sowie ein achtsamer Einstieg für alle Beteiligten
  • der Umgang mit Herausforderungen, die im Alltag mit Hund entstehen können

Neben dem inhaltlichen Teil bot das Sommerfest Raum für Begegnungen, Gespräche und einen lebendigen Austausch mit vielen hundebegeisterten Menschen. Die besondere Atmosphäre und das vielfältige Programm machten die Veranstaltung zu einem bereichernden Erlebnis.

Das Sommerfest der Cita e.V. findet traditionell in Gelsenkirchen statt und ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Kalender des Vereins.

Veranstaltung: Sommerfest der Cita e.V.
Ort: Windhundstadion Emscherbruch, Gelsenkirchen